| Die Geschichte Roms 6.Teil | |||||
| 440.-461.nach Chr. | |||||
| Papst Leo I. (der Große); stabilisiert von Rom aus nicht nur die kirchliche, sondern auch die staatliche Ordnung; Kaiser Valentinian III. erkennt Leos Dekretalien als Gesetze an ; Leo bringt 452 Attila und seine Hunnen dazu, aus Italien abzuziehen, und 455 die Wandalen, Rom nicht anzuzünden. | |||||
| 449.nach Chr. | |||||
| Jüten, Angeln und Sachsen landen in Britannien, dass seit 410 von Rom praktisch aufgegeben worden ist; nur in den Städten hat sich römische Verwaltung erhalten. | |||||
| 451. nach Chr. | |||||
| Mit der Schlacht auf den Katalauischen Feldern zwingt eine römisch-germanische Koalition unter Aetius dei Hunnen unter Attila zum Rückzug aus Westeuropa. | |||||
| 455.nach Chr. | |||||
| Valentinian III. wird ermordet. Plünderung Roms (aber keine Zerstörung) durch die aus Afrika angelandeten Wandalen unter Geiserich. | |||||
| 476.nach Chr. | |||||
| Der Kind-Kaiser Romulus Augustulus wird von seinem germanischen Heermeister Odoaker abgesetzt- das Ende des westlichen Kaisertums. | |||||
| 476.-493.nach Chr. | |||||
| Odoaker regiert in Ravenna als Rex Italiae- König von Ialien; gewinnt Sizilien und Dalmatien zurück; zerstört das Donaureich der Rugier, deren Überlebende zu den Ostgoten in Pannonien fliehen. | |||||
| 493.-526.nach Chr. | |||||
| Theoderich der Große, König der Ostgoten; besiegt im Auftrag von Ostroms Kaiser Zenon mehrfach Odoaker, schließt mit diesem einen Vertrag über gemeinsame Herrschaft, ersticht ihn aber bei einem Streit. | |||||
| 493.-553.nach Chr. | |||||
| Reich der Ostgoten in Italien; kurze Zeit einer wirtschaftlichen und kulturellen Blüte; Rege Bautätigkeit besonders in Ravenna; Versuch einer gotisch-römischen Verständigung. | |||||
| 535.-553.nach Chr. | |||||
| Vernichtungskrieg des oströmischen Kaisers Justinian I.(527-565) gegen das Ostgotenreich; alle staatlichen Strukturen werden zerstört, das Land verödet. | |||||
| 552.nach Chr. | |||||
| Der letzte Ostgotenkönig Teja wird am Vesuv von Ostroms Feldherrn Narses besiegt. | |||||
| 553.nach Chr. | |||||
| Italien wird oströmische Provinz; ein fränkisch-alamanisches Heer zieht plündernt durchs Land und wird von Narses bei Capua vernichtet. | |||||
| 568.nach Chr. | |||||
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Die Langobarden- aus Skandinavien stammende Germanen, die erst in den Elbmarschen und dann im Donauraum gesiedelt haben-, wandern nach Italien ein. |
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| 568.-774.nach Chr. | |||||
| Reich der Langobarden; diese siedeln sich meist auf verwüsteten Land in Nord-, Mittel- und Unteritalien an; romanisieren sich allmählich und wechseln vom Arianismus zum Katholizismus. | |||||
| 751.nach Chr. | |||||
| Ende des Exarchats Ravenna- der letzten byzantinischen Enklave in Italien; nur Venedig erkennt Ostroms Oberherrschaft noch an; politischer Erbe der Byzantiner in Italien wird der Papst; seither vom Westen völlig gelöste Sonderentwicklung des Byzantinischen Reiches. | |||||
| 754.nach Chr. | |||||
| Pabst Stephan II. ruft den Frankenkönig Pippin gegen den Langobardenkönig Aistulf zur Hilfe; ernennt Pippin zum patricius romanorum (Pippins Söhne ebenfalls) und damit zum Schutzherrn Roms und des Papsttums; Pippin revanchiert sich mit Gebietszusagen in Italien (Pippinische Schenkung): Beginn des Kirchenstaats. | |||||
| 774.nach Chr. | |||||
| Der Frankenkönig Karl besiegt den Langobardenkönig Desiderius; Ende des Langobardenreiches in Norditalien; Beginn der fränkischen Suprematie: | |||||
| 800.nach Chr. | |||||
| Papst Leo III. krönt den Franken Karl zum römischen Kaiser des Westens. | |||||
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