Climbach

 

Urkunde von 1267 des Ritters Walter von Nordeck.                    Siegel des Abtes Gerhard von Haina

 

Die älteste, als gesicherte Nennung Climbachs vorhandene Urkunde datiert  vom 16.12.1267 als "Clincbach" .Diese Urkunde, vom Ritter Walter von Nordeck für die Deutschordenskommende in Marburg, die im Original erhalten ist, befindet sich im Staatsarchiv Marburg. Dank dieser Urkunde konnten auch folgende Orte ihre Ersterwähnung dokumentieren. Odenhausen (Rabenau), sowie  Seilbach, Antref, Elmenhausen, (Wüstungen).

Kurzabriss des Inhaltes

Der Ritter Walter von Nordeck und seine Gattin Lukardis schenken dem Deutschen Haus zu Marburg ihre Güter in Treis an der Lumda, Seilbach, Antref, Climbach und Odenhausen, ferner nach dem Tode der Lukardis Einkünfte in Wittelsbach und beim etwaigen Eintritt ihres Sohnes Friedrich in den Deutschen Orden Güter beim Hof Elmenhausen und in Roßberg.

 

 

Der Ortsname Climbach bedeutet zu dem rieselnden Bach und hieß ursprünglich Klingelbach. Er ist entlehnt von dem Bach, der von der Höhe zur Lumda fließt. Es wird angenommen, dass der Ort dadurch entstanden ist, dass sich in früherer Zeit einige Bewohner der Talorte hier oben angesiedelt haben, um die Bestellung ihrer Grundstücke auf der Climbacher Höhe besser ausführen zu können.So beschlossen sie um 1100 nach Christi auszusiedeln und neue Höfe am "Klincbach" zu erbauen, um die Schwierigkeiten bei der Überwindung des beachtlichen  Höhenunterschiedes zu umgehen.

 

In unmittelbarer Nähe des Ortes liegt eine besondere Sehenswürdigkeit, der Aspenkippel. Er ist ein großer von steil abfallenden Wänden umgebener Kessel, der in der Mitte eine Erhöhung zeigt , und er soll der größte und jüngst erloschene Vulkan Deutschlands gewesen sein.

Seit dem 31.12.1971 ist Climbach ein Ortsteil von Allendorf-Lumda.

 
Quellenangabe

Eine Seite der Rummler-Germany.de