Nordeck und seine Geschichte

Die Ersterwähnung

Die älteste Urkundliche Erwähnung von Nordeck datiert aus dem Jahre 1093. In dieser Urkunde aus dem Kloster St. Alban in Mainz schenkt eine Mathilde von Arnsburg dem Kloster St. Alban ein Gut von 8 Huben, zum Seelenheil ihres Mannes Kuno und ihrer Tochter Gertrud zu " Udenhausen und Nordecga"

 

Der Anfang

Aus der Anfangszeit der Burg gibt es wenig Angaben und auch die folgende Beschreibung ist nicht erwiesen, sondern mehr eine Sage.

Die Anfänge könnte man wohl bis ins 8. Jahrhundert datieren, denn um 780 errichteten Alhard und Childebert , zwei Mannen von Karl dem Großen, auf den Berg die ersten Mauern,um einen festen Platz zu bauen, von dem sowohl die Heerstrasse, die von Climbach kam, als auch die Grünberger Straße, die von Reinhardshain  über Allertshausen führte zu übersehen. Karl der Große kämpfte gegen die heidnischen Sachsen, so heißt heute noch die östliche Burgmauer der Sachsenring.

Das Geschlecht der Herren von Nordeck erscheint nicht immer im besten Licht, so ist von so genannten Raubrittern oft die Rede. In der Zeit der Feudalherren, die Ankläger und Richter in einer Person waren hatte das gemeine Volk oft unter der Willkür ihres Herren zu Leiden. Der Grund und Boden wurde an die Bauern nur Verpachtet, die Bauern mussten dafür ihren so genannten Zehnt abgeben, in Geld oder Naturalien.

Heute

 
Die Burg wechselte im Laufe der Jahrhunderte oftmals ihre Besitzer, heute befindet sich ein Internat in ihren Mauern.
Durch die hessische Gebietsreform wurde zunächst im Jahre 1971 gemeinsam mit Winnen die Gemeinde Braunstein gegründet. Im Jahre 1976 wurde die Gemeinde Braunstein aufgelöst und mit seinen Stadtteilen Nordeck und Winnen in die Stadt Allendorf (Lumda) eingemeindet.

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