Winnen |
||
|
|
![]() |
Ausschnitt aus der Urkunde von 1238.
|
| Die älteste, als gesicherte Nennung Winnens vorhandene Urkunde datiert aus dem Jahre 1238.In dieser Urkunde kommt es zu einem Vergleich zwischen dem Kloster Arnsburg und dem Ritter Rudolf von Burkardsfelden, besiegelt von Kuno III. von Münzenberg und der Stadt Wetzlar. Dort heißt es: Das Kloster Arnsburg schließt in Unterwerfung unter ein von beiden Parteien akzeptiertes Schiedsgericht einen Vergleich mit dem Ritter Rudolf von Burkardsfelden über strittige Gerechtsame in "Hunclenrode" und "Heimrode". Als neutrale Vermittler fungierten Propst Albero vom Stift Schiffenberg und Pfarrer Werner von Winnen. 1265 ist nach einer Urkunde des Staatsarchivs in Marburg von "Plebanus conradus de Windin " die Rede, der als Zeuge bei einem Grundstücksverkauf an das Kloster Caldern zugegen ist .In einer weiteren Urkunde aus dem Jahr 1323 ,die als Abschrift im Stadtarchiv Allendorf-Lumda liegt, kommt es zur Trennung von Allendorf und Winnen, da den Allendörfer der Weg zur Kirche nach Winnen im Winter zu mühsam war. | ||
Die Winner Kirche |
||
| Eine Vorgängerkirche der jetzigen Kirche ist gewiss, da die älteren Teile der jetzigen Kirche, die mehrere Bauepochen erlebte, erst im 13. Jahrhundert erbaut worden sind. Die Kirche ist wehrhaft ummauert. Die Chorturmanlage gehört in die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts. An der Nordseite findet sich eine spätgotisch gewölbte Sakristei , sowie Fenster und Türen aus dieser Zeit. Aus der Zeit um 1900 ist die nördliche Erweiterung, die aus dem Chorturm eine Hallenkirche mit langem Tonnengewölbe und Empore machte. | ||
Braunstein |
||
| Durch die hessische Gebietsreform wurde zunächst im Jahre 1971 gemeinsam mit Nordeck die Gemeinde Braunstein gegründet. Im Jahre 1976 wurde die Gemeinde Braunstein aufgelöst und mit seinen Stadtteilen Nordeck und Winnen in die Stadt Allendorf (Lumda) eingemeindet. | ||
| Quellenangabe | ||
Eine Seite der Rummler-Germany.de