Die Bronzezeit

1800-800 Jahre vor heute

Lappenbeil

Der Bernsteinhandel, der Verbindungen zwischen den deutschen Meeresküsten und dem Mittelmeerraum schuf, mag für das Eindringen der ersten Metalle, des Kupfers und dann der durch Beimischung von Zinn aus ihm gewonnenen Bronze, ins jungsteinzeitliche Deutschland mit verantwortlich gewesen sein. Die Bronze die sich hämmern, biegen und gravieren ließ und in flüssigem Zustand zum Ausgießen von Formen und damit zur relativ einfachen Herstellung von Gerätschaften ,Waffen oder Schmuck taugte. Bronze wurde vielfältig eingesetzt und die Kreativität zauberte die schönsten Formen, aber auch die Waffenherstellung und damit die Überlegenheit gegenüber Stein und Hornwaffen führte zu einem großen sozialen Schub. Erwerb und Besitz des kostbaren Metall blieben eine Sache der Reichen und Mächtigen. Nicht zufällig weisen die mit Beigaben ausgestatteten Gräber (bis um 1200 Körperbestattungen= =Hügelgräberzeit; dann Leichenverbrennung in Urnen=Urnenfelderzeit) ein viel stärkeres Auseinandergehen von Arm und Reich auf. Ein Fund aus der Hügelgräberzeit aus Allendorf war das Mittelteil eines Dolches . Größere Funde gab es in Staufenberg .

 

 

 

Gewandnadeln

 

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