Die Römerzeit |
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0 bis 500 nach Chr. |
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| Als die Römer im Jahre 15 n.Chr. zur Sicherung der Nordgrenze ihres Reiches gegen die zahlreichen Übergriffe germanischer Stämme über die Alpen und vom römisch besetzten Gallien aus bald auch an und über den Rhein nach Osten vordrangen ,traten die südlichen und westlichen Teile Deutschlands in den Bannkreis einer politischen Großmacht und ihrer hohen Kultur. Für drei, in den Rheinlanden sogar vier Jahrhunderte wurden diese vorwiegend noch von den Kelten besiedelten Landschaften Ort einer fremden Kunst, die mit einer hoch entwickelten Steinbauweise ,plastischen Bildwerk, Wand- und Mosaikmalerei, Reliefverzierter Keramik (Sigillata) ,Glasgefäßen und vielem anderen eine unvergleichliche Überlegenheit besaß. Nachdem die römische Kultur in den vergleichsweise friedlichen Zeiten des 2.Jahrhunderts sich über das besetzte Land verbreiten konnte, bahnt sich im 3.Jahrhundert der Untergang der Römerherrschaft an. Um 260 durchbrechen die Alemannen, ein germanischer Stammesverband, den Limes auf breiter Front und nehmen große Teile der römischen Provinzen Süddeutschlands in Besitz. Die gewaltige, das Schicksal Europas bis in unsere Zeit bestimmende Wanderung der germanischen Völker nimmt ihren Beginn.402 ziehen die letzten Römertruppen für immer vom Rhein ab, aber das kulturelle Erbe, das die Römer hinterlassen, wird die Folgezeit entscheidend mitbestimmen. Aus dem Lumdatal ist aus dieser Zeit kein Fund bekannt, doch wie die neusten Ausgrabungen in Waldgirmes zeigen muss die Geschichte öfters neu überarbeitet werden. Da der Totenberg ein markantes Zeichen darstellt ist es wahrscheinlich das es römische Truppen bis hierher zog. | |
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