Das frühe Mittelalter |
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500-1000 nach Chr. |
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| Im 5.Jahrhundert war das weströmische Reich in den Stürmen der germanischen Völkerwanderung zusammengebrochen. Europa trat in das Mittelalter ein, und seine künftigen Geschicke nahmen ihren Ausgang in jenem Reich ,das sich die Franken zu beiden Seiten des Rheines schufen .Die Könige aus merowingischem, dann aus karolingischem Geschlecht erkämpften ihn durch Unterwerfung benachbarter germanischer Stammesherrschaften (Burgunder, Thüringer, Alemannen, Bayern, Langobarden, Sachsen) ein Gebiet fast von der Größe des weströmischen Imperiums, und in den Tagen Karls des Großen (768-814)reichte seine Macht vom Atlantik bis zur Elbe ,von der Nordsee bis nach Mittelitalien und Nordspanien. Doch schon unter Karls Enkeln wurde das Reich zerrissen ,und aus den nie wieder vereinten Teilreichen haben sich die das Mittelalter bestimmenden Mächte gebildet: Deutschland und Frankreich. Dass die Teilung nicht auch Ausgang einer kulturellen Zersplitterung wurde, ist mit ein Verdienst der römischen Spätantike .Diese nämlich hatte den Bezwingern Roms ein geistig-kulturelles Erbe hinterlassen, an dem die vergleichsweise kulturlosen neuen Herren nicht vorbeigehen konnten. Überall dort, wo die Germanen mit der antiken Welt in Berührung traten, setzte eine intensive Auseinandersetzung mit diesem Erbe ein. Der wichtigste Vorgang in diesem Prozess war die Bekehrung der Germanen zur Religion der Spätantike, zum Christentum. | |
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Schwertteile ca. 6. Jahrhundert |
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Aus Allendorf |
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| Das Lumdatal gehörte am Ende des 8.Jahrhunderts zur Mark Londorf, das wie andere in typischer Weise von den Franken erschlossen und gesichert worden ist. Die Mark Londorf zu der Allendorf zählte. gehörte zum Oberlahngau und vermutlich zu den Besitzungen der Gleiberger Grafen die ihre Burg bereits um 900 erbauten. Allendorf wird urkundlich erstmals in den Jahren 780-802 in den Fuldaischen Schenkungsregister des Mönches Eberhard als "Altendorfa" erwähnt. Es heißt dort: Arnwick und seine Frau schenken dem Kloster Fulda ihren Besitz in Allendorf in der Londorfer Mark mit Leibeigenen und deren Kindern. | |
| Schrift ca. 6. Jahrhundert | |
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Eine Seite der Rummler-Germany.de Quellenangabe